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Tim Cook über die Zukunft von Apple – Die Goldman Sachs Technology and Internet Conference

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Posted 13/02/2013 by iGenius in News

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Heute hat Tim Cook vor geladenen Gästen der Goldman Sachs Investmentbank viele interessante Einblicke in die Zukunft von Apple gewährt. Auf der Conference of Internet and Technology sprach er über den Einfluss des iPads, der aktuellen und zukünftigen Technik und plauderte ein wenig über das neue Retail-Geschäft.

Über Firmenübernahmen und Käufe. Die Frage um die Barreserven

Wie schon Steve Jobs mit Superlativen nur so um sich schmiss, hat auch sein Nachfolger und Zügling einiges an Wörter wie “größten”, “verblüffendsten”, “atemberaubendste” verwendet. Doch bei Tim Cook ist dies ein Markenzeichen, deswegen nennt man ihn auch in einigen Kreisen remarkable Tim. Wie es sich für einen Super CEO gehört Sprach er natürlich über die Zukunft von Apple gerade was die finanzielle Seite betrifft und plauderte auch über einige Visionen und weiteren kleinen interessanten Details. Wirkliche Neuerungen blieben allerdings aus, denn diese werden bekanntlich immer auf der hauseigenen Pressekonferenz preisgegeben.

So berichtete Tim Cook, dass Apple mit Firmenübernahmen von mehreren milliarden Euro, was durchschnittlich jede zwei Monate getätigt worden war, sich kluge Patente und Köpfe ins Haus nahm. So wurden auch Übernahmen von sehr großen Unternehmen geprüft, wohl redet er von RIM, Nokia und Qualcomm, diese wurden jedoch abgelehnt, da sie nicht in das Konzept passten und die Kosten nicht im Verhältnis zum Risiko standen. Hier sehen wir von iPhone 247 gerade was Qualcomm angeht etwas kritischer hin, denn gerade Qualcomm passt wunderbar zu einer Integration, hier hätten jedoch kartellrechtliche Probleme erheblichen Ausmaßes die Folge sein können. Tim Cook allerdings sagte, dass größere Unternehmen auch in Zukunft auf der Liste stehen werden. Zumindest mangelt es Apple nicht an Bar-Reserven, so Cook selbst. Doch wolle man verstärkt in die Lieferkette und in neue Apple Stores investieren.

Die Apple Stores sollen vor allem in den USA entstehen. Dreißig an der Zahl sollen es werden, darunter auch das erste in der Türkei. Schließlich wolle man noch weitere 20 Stores massiv vergrößern. Cook selbst sagte, dass sie für ihn wie ein Antidepressivum wirken, da sie ihm viel Freude bereiten.

“Ich schaue mich in der Führungsetage um und sehe nur Superstars”

Gerade bei der Führungsriege schmiss Tim Cook mit Superlativen nur so um sich “Ich schaue mich in der Führungsetage um und sehe nur Superstars, Johny Ive ist der beste Designer dieses Jahrhunderts, Bob Mansfield ist führend im Chipgeschäft. Niemand leitet das Produktionsmanagement besser aus Jeff Williams. Schiller, Riccio, und so weiter. Ich war mir noch nie so sicher im Bezug auf Apple”. Gerade das Wort Bullish dürfte wohl den Investoren von Apple gewidmet sein, welche in letzter Zeit viel Aderlass hinnehmen mussten.


Bei der Frage nach Wachstum und der sogenannten “Wachstumsgrenze konnte Cooks mit einem Schmunzeln beantworten und sagte, es sei nicht in seinem Vokabular. Aufstrebende Märkte wie Asien oder der Prepaid Markt auf der ganzen Welt, wolle Apple mit günstigen älteren Modellen bedienen. Ein Konzept, welches durchaus Früchte trägt, denn im Dezember war die nachfrage nach dem älteren iPhone 4 stärker, als die Produktion mitkam. Dies ist eine tatsächliche Leistung, wobei viele auf künstliche Verknappung tippen.

Die Frage nach dem günstigeren iPhone

Bei der Frage nach einem Billigeren iPhone musste Tim Cook ein wenig mehr ausholen, er sprach viel über Gefühle und Glückserlebnisse, welche im Umgang mit dem iPhone aufgerufen werden sollen. Deswegen sollte man nicht von Prozessorfrequenzen oder Pixelauflösungen sprechen, man soll über das Gefühl der Perfektion sprechen, wenn man das iPhone in der Hand hat. Ein günstigeres OLED Display steht deswegen nicht auf Apples Einkaufsliste und lässt die Hoffnung nach einem billigeren iPhone schmälern.

Beim Black Friday wurden mehr als doppelt so viele Apple Geräte verkauft als Android Geräte

Die Frage nach steigenden Marktanteilen, welches sich das Management als Ziel setzte, ließ Tim Cook unbeantwortet. Cook wörtlich: “von Marktanteilen haben wir keine Ahnung, denn wir sind das einzige Unternehmen, welches die Verkaufszahlen bekannt gibt”. Dennoch wusste der Apple CEO, das sie mehr iPads als HP-PCs verkauften, rein vom Volumen über 15 Milliarden Dollar. Wichtig war noch zu wissen, dass beim Black Friday, dem Verkaufsstärksten Tag des ganzen Jahres der USA mehr als doppelt so viele Apple Geräte verkaufte wie Android Geräte.

Das Ende der Investorenrunde ging mit einer Lobsagung an alle Apple Mitarbeiter. Tim Cook sei stolz, ein teil des ganzen zu sein. Im Bezug auf die Produkte ist Apples CEO sehr zuversichtlich und stolz. Er gibt an, in Zukunft Selbstsicherheit ausstrahlen zu können. Denn sie hätten das Rückrad ihre Verantwortung in der Lieferkette wahrzunehmen. Abschließende Worte fand er noch an das gesamte Unternehmen: ” Es ist ein lebenslanges Privileg und gleichzeitig demutsvoll mit so tollen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen”

Auch Obama gab eine Rede, in der er viel Lob an Apple überreichte. Tim Cook saß hier im Publikum.


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